Lieber Boris,
ich durfte dich nicht persönlich kennenlernen – und doch bist du mir durch deine vielen Kurse in der Balloon-App auf eine ganz besondere Weise nah geworden.
Deine warme, liebevolle Stimme hat mich unzählige Male begleitet, berührt und beruhigt. Deine große Menschenliebe, dein feiner Geist und dein tiefes, fundiertes Wissen waren in allem, was du vermittelt hast, spürbar. Deine Kurse haben mich auch in meiner therapeutischen Arbeit begleitet, und viele davon habe ich immer wieder von Herzen weiterempfohlen. Und so bist du nicht nur für mich, sondern auch für viele meiner Klientinnen und Klienten, Freunde und Menschen in meinem Umfeld zu einem kostbaren Wegbegleiter geworden.
Es macht mich sehr traurig und schmerzt mich, dass du so früh gehen musstest, obwohl ich dich nie persönlich kennenlernen durfte. Gleichzeitig empfinde ich eine tiefe Dankbarkeit dafür, dass so viel von dir bleiben darf – in deiner Stimme, deinen Worten, deinem Wissen und in all den Menschen, die du berührt und begleitet hast.
Deinen Liebsten sende ich mein tief empfundenes Mitgefühl. Mögen sie in diesem so schmerzlichen Verlust sich getragen und gehalten fühlen, und mögen sie immer wieder spüren können, wie viel von dir weiterlebt.
Diese Zeilen von Mary Elizabeth Frye geben mir Trost – und sie fühlen sich für mich an, als würden sie etwas von dem ausdrücken, was du hinterlässt:
"Steh’ nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht.
Ich bin in den tausend wehenden Winden.
Ich bin der Diamant, der im Schnee glitzert.
Ich bin das Sonnenlicht über dem reifenden Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn Du in der morgendlichen Stille erwachst,
bin ich der Vogel, der sich schnell in die Lüfte erhebt und zwitschert.
Ich bin der Stern, der in der Nacht scheint.
Steh’ nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot."
In tiefer Dankbarkeit und stiller Verbundenheit.
Susanne